Frühlingsputz Special Teil 3: Das grösste Problem angehen

Sich aufregen ist ungesund, deshalb sollte man es bleiben lassen. Meistens leichter gesagt als getan.

 

Manchmal schafft man es, eine unbequeme Sache, wochen-, monate-, jahrelang vor sich her zu schieben und sich aber die ganze Zeit darüber aufzuregen: Den Tiefkühler abtauen, das teure Handyabo wechseln, aufhören zu rauchen...

Irgendwann passt es plötzlich, man weiss gar nicht recht, was der Auslöser ist, geht die Sache an und schafft sie aus der Welt. Im Nachhinein fühlt man sich befreit und gut und fragt sich, warum man so lange damit gewartet hat. Das ist mit dem Geld nicht anders...

 

Heute im dritten und letzten Teil dieses Frühlingsputz Specials: das grösste Problem angehen.

Was ist meine grösste Unzufriedenheit mit dem Geld?

Der Schwung des Frühlings ist die ideale Gelegenheit, sich diese Frage zu stellen: was stört mich im Umgang mit meinem Geld am meisten? Worüber rege ich mich schon lange immer wieder auf? Da Geld einen grossen Einfluss in viele Bereiche unseres Lebens hinein hat, hat es sehr positive Auswirkungen, dieses Problem anzugehen. Schreibe auf, was dich Monat für Monat aufregt oder dir Sorgen bereitet und belastet. Möglicherweise ist es gar nicht so schwierig, Veränderung in diese Situation hineinzubringen. Die grösste Anstrengung ist meistens nur der erste Schritt.

 

Hier ein paar kurze praktische Anregungen zu einigen möglichen Problemen beim Geld.

«Der administrative Kram belastet mich und wächst mir über den Kopf»

Es reicht, sich 1x pro Monat Zeit zu nehmen, sein Geld zu organisieren. Aber 1x pro Monat muss sein, zum Beispiel immer am Tag, wenn der Lohn kommt. Zwei Stunden reichen meistens, um alles zu erledigen.

«Ich habe zu viele zu hohe Ausgaben»

In einem MEIN GELD REICHT Kurs sagte ein Teilnehmer, er hätte nach dem Kurs mehrere hundert Franken an Ausgaben streichen können, weil er angefangen hat, genau hinzuschauen, wofür er Geld ausgibt. Im Teil 2 von letzter Woche findest du Einsparungsvorschläge. Das wirkungsvollste ist, einen monatlichen Plan für seine Ausgaben zu erstellen.

«Ich komme auf keinen grünen Zweig»

Bezahle dich selbst zuerst: Wenn der Lohn kommt, lege zuerst einen Betrag davon weg aufs Sparkonto. Den Rest betrachtest du als dein Einkommen, mit dem du durch den Monat kommen musst. "Wenn man sein Geld nicht weglegt, dann ist es weg", sagte Hans kürzlich und das ist tatsächlich so.

«Ich brauche noch weitere Tipps»

Kein Problem, hier gibt's noch mehr davon.


Ich hoffe, diese kurze Serie hat dich angeregt, den Schwung des Frühlings zu  nutzen für einige positive Veränderungen bei deinen Finanzen.


Frühlingsputz-Special Teil 1:
Irrtümer ausmisten

Das MEIN GELD REICHT Booklet erklärt kurz und verständlich, wie man einen monatlichen Plan erstellt und damit sein Geld in den Griff bekommt.


Frühlingsputz-Special Teil 2:
Kostenfresser loswerden

Mit einem MEIN GELD REICHT Kurs in die 
finanzielle Freiheit starten: Kursübersicht


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