Frühlingsputz Special Teil 1: Irrtümer ausmisten

Mit dem April kommt der Frühling und mit dem Frühling entweder die bekannte Frühlingsmüdigkeit oder im besseren Fall der Drang für eine rigorose Putzaktion durch die Wohnung. Ausmisten ist befreiend. Fort mit nutzlosem Kram, der nur im Weg rumsteht und zu nichts nütze ist.

 

Auch rund ums Geld muss hin und wieder ausgemistet werden.

Da sammelt sich mit der Zeit einiges an, das nur im Weg rumsteht und zu nichts nütze ist.

  

Zum Umgang mit Geld gibt es endlos viele Überzeugungen und Meinungen. Etliche davon sind hilfreich, und viele davon sind nutzlos oder einfach falsch. Zeit also, um damit aufzuräumen und dadurch mehr aus unserem Geld herauszuholen.

 

Irrtum Nummer 1: «Ich habe meine Ausgaben im Gefühl»

Unsere Gefühle in Ehren (ja was wären wir ohne Gefühle), aber es ist wohl einer der grössten Irrtümer zu meinen, unsere Gefühle könnten gut mit Geld umgehen. Unsere Gefühle haben andere Stärken. Deshalb überlass dein Geld nicht deinen Gefühlen.

Für dein Geld braucht es: DICH. Es ist nötig, dass du persönlich dir einmal im Monat Zeit nimmst, deine Ausgaben für den kommenden Monat zu planen, in dem du dir überlegst, wo dein sauer verdientes Geld hinfliessen soll. Einen monatlichen Plan zu erstellen ist einfach, geht schnell und bringt viel Freiheit in deine Geldangelegenheiten. Und damit kommen wir zu Irrtum Nummer 2.

Irrtum Nummer 2: «Meine Ausgaben zu planen schränkt mich nur ein»

Stimmt nicht. Ob du planst oder ob du nicht planst, du hast immer gleich viel Geld zur Verfügung. Aber mit einem Plan bestimmst du, wohin dein Geld fliessen soll. Das erhöht die Chancen immens, dass du das Beste aus deinem Einkommen herausholst. Der richtige Moment dafür ist der Zahltag. Zu diesem Zeitpunkt ist noch dein ganzer Lohn auf deinem Konto. Einen Plan zu erstellen bedeutet: Jeder verdiente Franken bekommt von dir eine Aufgabe. Ein Feedback, das ich regelmässig erhalte, ist, dass es sogar Spass macht, den Plan zu erstellen. Ich glaube, das ist, weil man mit einem Plan nicht Opfer, sondern Gestalter der Umstände ist. 

Irrtum Nummer 3: «Ich bin spontan und das lässt sich nicht planen»

Doch, das geht, und erst noch ohne die Spontanität abzuwürgen. Wenn man davon ausgeht, dass niemand von uns unlimitiert viel Geld zur Verfügung hat, dann macht es Sinn, den unbekümmerten Impulskäufen einen Rahmen zu geben, in dem ich festlege: Diesen Monat kann ich für XX Franken spontan sein. Die Höhe dieses Betrages ist nur abhängig davon, was du mit dem Rest deines Einkommens vor hast und wie wichtig dir deine Spontanität ist.

 

Irrtum Nummer 4: «Geld ist mir nicht wichtig, ich will nicht ständig dran denken»

Zugegeben, es fallen mir ein paar Dinge ein, die wichtiger sind als der schnöde Mammon. Aber nicht so viele Dinge. Geld hat auf dieser Erde eine grosse Bedeutung. Geld ist nicht nur jeden Monat neu unsere Existenzgrundlage, es ist auch oftmals ein wichtiges Instrument, um Träume wahr werden zu lassen. Das Geld selber ist also tatsächlich nicht wichtig, aber das, was man damit tun kann, schon. Die bewusste Auseinandersetzung mit unserem Geld hat deshalb positive Auswirkungen in vielen Bereichen unseres Lebens. Man muss nicht mal viel Zeit dafür aufwenden. Ein bis zwei Stunden pro Monat, dann wenn der Zahltag kommt, reichen meistens völlig aus, um sich dann den Rest des Monats mit den anderen Dingen des Lebens zu beschäftigen.

 


Das MEIN GELD REICHT Booklet erklärt kurz und verständlich, wie man einen monatlichen Plan erstellt und damit sein Geld in den Griff bekommt.

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