Die 5 wirklich nützlichsten und wirksamsten Tipps, um im 2014 mehr aus deinem Geld zu machen.

Damit meingeldreicht.ch immer über die aktuellsten Trends im Bilde ist, habe ich verschiedene Newsletter zum Thema Geld abonniert, die meisten aus den USA. Seit Anfang Jahr überbieten sich diese wöchentlich mit 10 einfachen Möglichkeiten wie man im 2014 die Einnahmen erhöhen kann und 5 wirksamen Massnahmen um die Kreditwürdigkeit zu verbessern und wie man die 12 häufigsten Fehler im Umgang mit Geld vermeidet und die 8 besten Tipps, um im 2014 Geld zu sparen.  

 

Jedesmal war ich top gespannt, was ich lernen konnte. Aber jedesmal endete der Newsletter enttäuscht (ich, nicht der Newsletter) im Papierkorb (der Newsletter, nicht ich). Gute Tipps zwar, aber nicht auf die Schweiz zugeschnitten. Kann man ihnen ja auch nicht verübeln.

 

Aber nörgeln nützt nichts, dachte ich, und, hey, dachte ich, das kann ich ja vielleicht auch. Und deshalb kommen hier meine 5 wirklich nützlichen und wirksamen Tipps, um im 2014 mehr aus deinem Geld zu machen.

 

Erstens: Das Handy Abo überprüfen. Es ist grauenhaft, was eine Familie mit Teenagern monatlich für Handyrechnungen ausgibt. Früher kam die monatliche Telefonrechnung (es gab ja nur Festnetz) vielleicht auf 40 Franken. Heute sind es locker 200 Franken für Festnetz, Internet und je ein Handy pro Familienmitglied. So cool die Geräte auch sind, sie sind gleichzeit eine riesige Last. Speziell Lernende blättern einen grossen Teil ihres Lohnes fürs Handy hin. Deshalb wenn irgend möglich auf Prepaid wechseln und mehr vom Lohn zur Verfügung haben. 

 

Zweitens: Den K-Tipp abonnieren. Da sind wirklich immer wieder viele brauchbare Tipps drin. Nur ein Beispiel: Aufgrund eines Zahnpasta-Tests in einer Ausgabe im letzten Jahr sparen wir jetzt jährlich ohne Aufwand etwa 50 Franken für eine günstigere aber qualitativ gleichwertige Zahnpasta. 

 

Drittens: Das Fitnessabo nicht mehr verlängern und stattdessen den guten alten Vitaparcours wieder entdecken. Ohne Witz: Jahrelang habe ich jegliche Art von Sport gehasst. Aber seit bald zwei Jahren gehe ich jede Woche ein bis zweimal raus in die Natur. Auch im Winter, denn erstaunlicherweise ist die Kälte gar nicht schlimm. Auch der Regen nicht. Ich hätte das nicht gedacht. Nach 5 Minuten ist man bereits warm gelaufen. Und mit guter Musik im Kopfhörer ist es ein traumhaftes Gefühl, die faszinierende Schönheit der Natur neu zu entdecken (Rehe und Füchse und Milane und sogar Wildschweine gibt's echt in Realität, wusste ich gar nicht mehr...).  Und gleichzeitig werden alle wichtigen Muskeln aktiviert. Das teure Fitnessabo ist nicht nötig.

  

Viertens: Die Kreditkartenrechnung immer vollständig bezahlen, niemals in Raten aufteilen. Mit den Raten sind brutal hohe Zinsen verbunden, die nicht sein müssen. Noch besser wäre es, die Kreditkarte gar nicht zu benutzen. Kreditkarten sind sowieso unnötig (hast du schon meine E-Mail Serie zu den 5 Grundsätzen abonniert?).

 

Fünftens: Die Bibliothek neu schätzen lernen. Bibliotheken sind wirklich eine tolle Sache. Letzte Woche wurde mir ein Buch empfohlen. Ich wollte schon die Amazon Webseite starten und mir das Buch bestellen, da kam mir die Bibi in den Sinn. Über den online Katalog sah ich blitzschnell, dass die Bibliothek das Buch auch im Angebot hat und dass es nicht ausgeliehen war. Noch am selben Abend konnte ich schon darin blättern. Ohne einen Franken zu bezahlen. Pro Jahr sparen wir dank der Bibliothek locker 200 Franken, denn die haben auch CDs und Filme und Hörbucher und Comics und Kochbücher und Reiseführer und Zeitschriften!

 

Sechstens: Weniger auswärts essen. Das schenkt ziemlich ein! Freunde zu sich nach Hause einladen ist gerade so gemütlich wie im Restaurant. Mit einem guten Rezept von Betty Bossy (ausgeliehen von Mami oder natürlich von der Bibliothek) gelingt der Hackbraten mit Kartoffelstock und der Mississippi Cake ganz bestimmt. Und weil alles vorbereitet werden kann, wird es ein wirklich gemütlicher Abend. Und Ende Monat kommt keine Kreditkartenrechnung vom Auswärtsessen, welches man nun schweren Herzens noch mal wiederkäuen muss.

 

Siebtens: Zur Bank mit den tiefsten Kontogebühren wechseln. Einige Banken verlangen völlig überrissene Gebühren. Der Wechsel zu einer günstigeren Bank ist vielleicht ein wenig aufwendig, aber anschliessend kann man ohne irgendwas zu tun jährlich bis zu 100 Franken sparen. Bei Postfinance (das weiss ich wegen Tipp Nummer 2 oben) zum Beispiel zahlt man fast nichts, wenn man E-Banking nutzt.

 

Hoppla, ich bin schon bei Punkt 7. Das sind ja zwei zu viel. Hier zum Schluss grad nochmals einer: 

Achtens: Beten und Hilfe von oben in Anspruch nehmen. Jetzt hilft nur noch beten, sagen wir doch manchmal. Das ist gar nicht so eine schlechte Idee. In der Bibel ist Freiheit ein grosses Thema. Da steht: "Zur Freiheit hat uns Christus befreit!" (Galaterbrief Kapitel 5, Vers 1). Das stimmt perfekt mit dem Slogan von MEIN GELD REICHT überein. Weiter ermutigt die Bibel "bittet, so wird euch gegeben". So wäre es doch eine günstige verpasste Gelegenheit, Gott nicht um Hilfe zu bitten für ein Anliegen, das auch ihm sehr wichtig ist.

 

Was sind deine Tipps zum Sparen? Ich freue mich auf alle Kommentare.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Thomas (Donnerstag, 29 September 2016 11:06)

    Tipps, die man immer wieder beachten sollte, denn dadurch kann man doch den ein oder anderen Euro einsparen.